Universität Bonn

DFG FOR 2733. Sakralraumtransformation

Dr. Robert Plum

Postdoc - Teilprojekt 7

Über mich

Dr. Robert Plum ist Postdoc-Forscher im Projekt „Sakralraumtransformation: Politiken der Grenze. Neubestimmung des Sakralraumbegriffs mittels Differenzdenken und spatial turn“ innerhalb der DFG-Forschungsgruppe „Sakralraumtransformation. Funktion und Nutzung religiöser Orte in Deutschland“, woran er als Co-Autor beteiligt war. Er hat gelehrt an den Universitäten von Nijmegen, Bonn, Köln, Osnabrück und Dortmund und an der Hochschule Düsseldorf, Rhein-Waal, FHöV NRW und Katho NRW. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Sakralraum, Soziales Leiden, Hermeneutik, Kritische Theorie, Phänomenologie, Psychiatrie und Philosophie.

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Dr. Robert Plum

PostDoc - TP 7

+49 228 73-3901


Wissenschaftlicher Lebenslauf

  • 2018 - 2019
    Wissenschaftlicher Referent für Philosophie und philosophische und theologische Ethik Katholische Hochschule NRW, Paderborn
  • 2007 - 2018
    Pastoralreferent und Seelsorger Staatlicher Verband von psychiatrischen Krankenhäusern GGZ Oost-Brabant (NL)
  • 1999 - 2008
    Geschäftsführer Interdisziplinäres Forschungsinstitut Heyendaal: Theologie, Kultur und die Wissenschaften Radboud Universität Nijmegen
  • 2005 - 2006
    Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter Projekt: „Religion im öffentlichen Raum“ Dutch Council for Government Policy (www.wrr.nl) Den Haag
  • 1996 - 2002
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie, Fundamentaltheologie und Moraltheologie Promotion (Disputation: 09.05.2005) Fakultät Katholische Theologie Radboud Universität Nijmegen
  • 1987 - 1996
    Diplomstudium Theologie, summa cum laude Fakultät Katholische Theologie Radboud Universität Nijmegen
  • 1988 - 1995
    Diplomstudium Philosophie Fakultät Philosophie Radboud Universität Nijmegen

Publikationen

Das Bedürfnis Leiden beredt werden zu lassen … Ein Plädoyer für systematisch-theologische Reflexionen über Materialität anhand des Beispiels des Kirchenraumes. In: Albert Gerhards/Kim de Wildt (Hg.). Wandel und Wertschätzung. Synergien für die Zukunft von Kirchenräumen. Reihe: Bild – Raum – Feier. Studien zu Kirche und Kunst, Band 17. Regensburg: Schnell & Steiner (2017), 263-278.

Zwischen Funktionalisierung und Resakralisierung. Systematisch-theologische Reflexionen über die Relevanz von Kirchgebäuden für Glaube und Theologie. In: Albert Gerhards/Kim de Wildt (Hg.). Der sakrale Ort im Wandel. Reihe: Studien des Bonner Zentrums für Religion und Gesellschaft, Band 12. Würzburg: Ergon Verlag (2015), 283-295.

Sakralraumtransformation. Über die Verortung und das Relationale des Sakralen: auf der Suche nach einem progressiven Begriff von Ort des Sakralen. In: Tà katoptrizómena. Das Magazin für Kunst – Kultur – Theologie – Ästhetik 22/Heft 124 „SPACE“ (2020), https://www.theomag.de/124/pwg01.htm (mit Kim de Wildt/Albert Gerhards).

Kirchenumnutzung. In: Michael Klöcker/Udo Tworuschka (Hg.). Handbuch der Religionen. Kirchen und andere Glaubensgemeinschaften in Deutschland und im deutschsprachigen Raum. Bamberg: Mediengruppe Oberfranken (mit Kim de Wildt).

Von der Mitte zur Peripherie und wieder zurück. Der Streit um den Erhalt des Sakralraums in einer Zeit des Wandels. In: Anzeiger für die Seelsorge. Zeitschrift für Pastoral und Gemeindepraxis 6/2015, Freiburg: Verlag Herder, 5-7 (mit Albert Gerhards/Kim de Wildt).

Church buildings as ritual waste. Why profanized churches remain a theological issue, 19.01.2016, „Der sakrale Ort im Wandel. Stakeholder synergies surrounding sacred space. Convergence of multi- and transdisciplinary approaches concerning sacred space sustainability”, Seminar für Liturgiewissenschaft, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Universitätsclub Bonn.

Religious Cultural Heritage in Europe and the process of Identity Formation of European Citizens (mit Albert Gerhards/Kim de Wildt), 30.10.2014, „Sustaining Europe’s Rural Religious Heritage”, International conference – Future for Religious Heritage, Halle (Saale).

Spreken over God. Een theologische vergelijking tussen het symboolbegrip van Paul Ricoeur en Ernst Bloch. Kampen: Kok (2005) [Gottesrede. Ein theologischer Vergleich zwischen Paul Ricoeurs und Ernst Blochs Symbolbegriff].

Geloven in het Publieke Domein. Verkenningen van een dubbele transformatie. Reihe: WRR-Verkenningen, Band 13. Amsterdam: Amsterdam University Press (2006) (mit Wim van de Donk/Petra Jonkers/Gerrit Kronjee) https://www.wrr.nl/publicaties/verkenningen/2006/12/19/geloven-in-het-publiek-domein-verkenningen-van-een-dubbele-transformatie—13.

Leiden zur Sprache kommen lassen. Notizen über Leiden und Sprache anhand von „Soziales Leiden“ und „Traumatheorie“. In: Ursula Roth/Jörg Seip/Bernhard Spielberg (Hg.). Geforderte Rede. Konstellationen, Kontexte und Kompetenzen des Predigens, Ökumenische Studien zur Predigt, Band 11, München: Don Bosco Verlag (2018), 93-110.

Die Bestimmung des Seins. Leitbild für eine Politik des 21. Jahrhunderts? In: Hans-Ernst Schiller (Hg.). Staat und Politik bei Ernst Bloch. Reihe: Staatsverständnisse, Band 91. Baden-Baden: Nomos-Verlag (2016), 155-170.

Lokale europäische Theologie. Über die Resonanzfähigkeit der systematischen Theologie. In: Lebendige Seelsorge. Zeitschrift für praktisch-theologisches Handeln 67-2 (2016), Würzburg: Echter Verlag, 93-98.

The Future between us is at stake. Leiden eine Stimme verleihen, 04.10.2019, “Pragmatik christlicher Heilshoffnung unter Bedingungen der Säkularität“. Internationaler theologischer Workshop, Universität Fribourg.

Boundary Experiences as Ritual Producing, 20.11.2015, „Rituals, Markets and Redemption”, UCSIA international workshop, Antwerp University.

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