Das Blockseminar der Uni Köln von Prof. Dr. Stefanie Lieb zu "Kirchengebäuden im nachkriegsmodernen Städtebau" widmete sich im ersten Teil vom 05.-06.12.25 in der Katholischen Akademie Schwerte der städtebaulichen Situation von Kirchengebäuden der Nachkriegszeit in der BRD und DDR. In der Gegenüberstellung und mit vielen Fallbeispielen wurden Wiederaufbauszenarien in Städten wie Frankfurt am Main, Köln, Berlin, Leipzig, Halle, Chemnitz und Rostock miteinander verglichen und die jeweilige strukturelle, funktionale und symbolische Bedeutung der Kirchengebäude im Stadtgefüge analysiert. In die Thematik des Siedlungsbaus der Nachkriegszeit führte PhD Alexander Luckmann von der University California ein, der für seine Dissertation über den katholischen Siedlungsbau in Deutschland forscht. Abschließend wurde diskutiert, inwieweit die damaligen Leitbilder einer aufgelockerten, autogerechten bzw. verdichteten Stadt auch für heutige Transformationsprozesse eine Rolle spielen, und wie man heute unter Berücksichtung der nachkriegsmodernen Strukturen mit zu transformierenden Kirchengebäuden umgeht. In Block 2 vom 23.-24.01.26 wird die Fragestellung auf die Situation von europäischen Städten erweitert werden.
Kirchengebäude im nachkriegsmodernen Städtebau Nachkriegskirchen und Städtebau
Blockseminar der Uni-Köln, Teil 1: Die Situation in der BRD und DDR
Am 05.-06.12.25 fand in der Katholischen Akademie Schwerte das Blockseminar zu "Kirchengebäuden im nachkriegsmodernen Städtebau" statt.
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Apl.-Prof. Dr. Stefanie Lieb