Universität Bonn

transara_de

Aktuelles Teilprojekt 1

"Kirche im Wandel"

08.07.2021 bis 10.07.2021
Die digitale Konferenz der DFG-Forschungsgruppe „Sakralraumtransformation“ markiert eine erste Etappe des Projekts (s. die Homepage: www.transara.de). Nach der Erfassung und Kategorisierung der Objekte von Kirchenumnutzungen in den beiden Untersuchungsgebieten im Westen (Raum Aachen) und im Osten (Raum Leipzig) sowie ersten interdisziplinären Analysen von Transformationsprozessen geht es hier darum, auf der Basis der gemeinsamen Vergewisserung über den status quo zusammen mit Gastdozentinnen und -dozenten Forschungsperspektiven zu erörtern. Das Ziel ist die Formulierung einer interdisziplinären Kriteriologie für die Bewertung und Steuerung von Transformationsprozessen.

"Reusing Churches. New Perspectives in a European Comparison"

15.02.2021 10:00 bis 17.02.2021 13:00
Im Februar 2021 veranstaltet die VolkswagenStiftung ein Symposium unter dem Thema "Reusing Churches. New Perspectives in a European Comparison". Prof. em. Dr. Albert Gerhards (Sprecher der DFG-Forschungsgruppe 2733 & Leiter des Teilprojektes 1) und Dr. Kim de Wildt (stellv. Sprecherin der DFG-Forschungsgruppe 2733 & Leiterin des Teilprojektes 6) halten bei diesem Symposium einen Vortrag.

Kirche nutzen

08.10.2020 ab 19:30 Uhr
Der Sinn für Kirchen als Schwellenorte oder Orte der Selbsttranszendenz ist im Zeitalter der virtuellen Welten keineswegs abhandengekommen, möglicherweise sogar wieder im Wachsen begriffen. Hier liegt eine noch viel zu wenig erkannte, geschweige denn genutzte Chance. Statt sich aus den Sakralräumen zurückzuziehen und sie anderen zu überlassen oder sie ganz aufzugeben, könnten vielmehr deren brach liegende Potenziale genutzt werden. Dass die schwindenden personellen wie finanziellen Kräfte der christlichen Gemeinden allein dazu meistens nicht ausreichen, steht außer Frage. Doch gibt es positive Beispiele von Teilumnutzungen und Nutzungsteilungen zu groß gewordener bzw. nicht mehr regelmäßig für den Gottesdienst genutzter Kirchenräume. Die "Hybridisierung" der Kirchenräume ist zweifellos risikobeladen und erfordert ständige kritische Reflexion, bietet aber andererseits ungeahnte Möglichkeiten für eine diakonische Präsenz von Christinnen und Christen in der "Fläche".
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